Magische Tage in Paris: Disneyland-Tour 2026 für junge Patientinnen und Patienten
Uns ist es wichtig, unseren Spenderinnen, Spendern und Unterstützenden nicht nur zu zeigen, welche Zuwendungen unser Verein erhält, sondern auch, wie diese Hilfe konkret eingesetzt wird. Ein schönes Beispiel dafür ist unsere diesjährige Disneyland-Tour, die vom 5. bis 7. Juni 2026 stattfand.
Gemeinsam mit betroffenen Jugendlichen und einem erfahrenen Begleitteam ging es für ein Wochenende ins Disneyland Paris. Jede Patientin und jeder Patient durfte eine Freundin, einen Freund oder ein Geschwisterkind mitnehmen – denn solche Erlebnisse sind besonders wertvoll, wenn man sie mit einem vertrauten Menschen teilen kann.
Die Reise richtet sich bewusst an ältere Kinder und Jugendliche. Aus Erfahrung wissen wir, dass jüngere Patientenkinder häufig noch sehr stark auf ihr Elternhaus und die Klinik bezogen sind und sich mit einer Gruppentour ohne Eltern schwertun. Für Jugendliche dagegen bietet eine solche Fahrt die Möglichkeit, wieder ein Stück Normalität, Selbstständigkeit und Gemeinschaft zu erleben – außerhalb des Klinikalltags und des geschützten familiären Umfelds. Der Austausch untereinander, die Gruppendynamik und die vielen schönen Eindrücke schenken Lebensfreude, Mut und unbeschwerte Momente.
Für jüngere oder besonders schwer erkrankte Kinder, die nicht an einer solchen Gruppentour teilnehmen können, setzen wir Spendengelder ebenfalls gezielt ein. In Absprache mit Chefarzt Prof. Remke ermöglichen wir einzelnen Familien, gemeinsam mit Geschwistern in Eigenregie einen besonderen Ausflug ins Disneyland Paris zu unternehmen – als wertvolle gemeinsame Zeit und als schönes Erlebnis in einer belastenden Lebensphase.
Am Freitag, 5. Juni, startete die Gruppe an der Homburger Uniklinik. Ohne das medizinische Begleitteam wäre eine solche Fahrt nicht durchführbar. Allen voran begleitete Prof. Remke die Tour, außerdem waren ein weiterer Homburger Arzt sowie Krankenschwestern mit dabei. In Überherrn stiegen die Organisatorinnen und Organisatoren unseres Vereins zu. Bereits früh am Morgen war Jörg Franzen mit dem TGV ab Metz nach Paris vorausgefahren, um vor Ort alle Formalitäten zu erledigen: Zimmer einchecken, Abendessen und Frühstück koordinieren sowie die Parkvorzugskarten für die betroffenen Patientinnen und Patienten organisieren.
Auch die Hinfahrt war wie in den Vorjahren alles andere als langweilig. Im Bus gab es ein unterhaltsames Programm mit einem Disney- und Disneyland-Quiz, einem Malwettbewerb, einem kleinen Schreibspiel mit lustigen Einfällen sowie zwei spannenden Schätzwetten. Nach einer Rast hinter Verdun erreichte die Gruppe gegen 19:00 Uhr das Disneyland Paris.
Das Abendessen fand im Hotelrestaurant Chuck Wagon Café statt, wo wir auch in diesem Jahr wieder sehr freundlich empfangen wurden. Wer nach der Anreise noch fit genug war, konnte am Abend bereits die Parks besuchen, die bis 23:00 Uhr geöffnet waren. Besonders spannend war in diesem Jahr die Erweiterung des Angebots: Nach umfangreichen Umbauten wurde der frühere Disney-Studio-Park zum Disney Adventure World weiterentwickelt. Neu hinzugekommen ist unter anderem Arendelle, die Welt von Anna und Elsa.
Der Samstag stand ganz im Zeichen der beiden Disney-Parks. Nach dem Frühstück wurde die große Gruppe in mehrere kleinere Gruppen aufgeteilt, jeweils begleitet von Betreuerinnen und Betreuern. Da in diesem Jahr nicht ausreichend Homburger Betreuungspersonen mitfahren konnten, war die Unterstützung unserer Überherrner Initiative besonders gefragt. Neben Markus, der schon seit Jahren verlässlich als Betreuer dabei ist, unterstützten diesmal auch Anne, Eva-Marie und Robin die Gruppe – eine große Hilfe für alle Beteiligten.
Nach dem gemeinsamen Abendessen nutzten einige Nachtschwärmer noch einmal die Gelegenheit, die Parks zu besuchen, Achterbahnen zu fahren und das allabendliche Lichter-, Laser- und Feuerwerksspektakel zu bestaunen.
Am Sonntagmorgen verluden die Organisatorinnen und Organisatoren nach dem Frühstück das Gepäck in den Bus und bereiteten die Gewinnerpreise für die Aktionen auf der Hinfahrt vor. Währenddessen konnten die Patientinnen und Patienten mit ihren Betreuenden noch einmal in den Park gehen. Um 14:00 Uhr startete schließlich die Heimreise. An einem Autobahnrastplatz wurde der mitgebrachte Proviant ausgepackt und die Gruppe ließ die Fahrt bei einem gemeinsamen Picknick ausklingen.
Es war wieder einmal eine rundum gelungene Tour voller Freude, Gemeinschaft und besonderer Erinnerungen. Ein großes Dankeschön an alle Spenderinnen, Spender, Helferinnen, Helfer und Unterstützenden, die solche Erlebnisse überhaupt möglich machen.
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Der im März 1987 gegründete Verein hat seinen Sitz in Überherrn. Er wird ausschließlich von ehrenamtlichen Helfern geführt und von einem ehrenamtlichen Vorstand geleitet.
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Jedes Jahr erkranken in Deutschland ca. 2000 Kinder an Krebs. Für die betroffenen Kinder und Angehörigen ist die Diagnose eine sehr große Belastung, ein Schock.
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